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IBIZAGATE

HeuteZeitung

Aufdecker

12. Juni 2019 19:08

'Ibiza-Falle für Strache und Gudenus war dilettantisch'

Der Detektiv, der die Identität eines Lockvogels herausfand, spricht mit "Heute.at" über Ibiza und verrät, warum der Plan in Wien besser funktioniert hätte.

An einem heißen Abend im August 2017 fuhren Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus ihre Polit-Karrieren an die Wand. Dabei tappten sie in eine Videofalle, die geradezu dilettantisch ausgelegt war, sagt der Privatdetektiv Martin Ulm.

Er hat den Fall für "eu-infothek" recherchiert. Die Plattform war vor der Ibiza-Affäre recht unbekannt, veröffentlichte danach allerdings teilweise als erstes neue Erkenntnisse über die Hintermänner. Ulm deckte den Namen des Begleiters des weiblichen Lockvogels auf: Julian H.

Als Ulm sich mit "Heute.at" zum Gespräch trifft, trägt er ein weißes Hemd unter einem blauen Sakko, dazu Jeans. Mit einem breiten Grinsen setzt er sich an den Tisch in einem Lokal im ersten Bezirk und lässt durchblicken, was er von der Truppe hält, die Strache und Gudenus in die Villa auf Ibiza gelockt haben soll: "Ich glaube, dass die alle nicht besonders klug sind, das sind keine Profis."

"Miserable" Kameratechnik"

Bereits die mutmaßliche Kontaktherstellung zwischen der "Oligarchin" und Gudenus durch den Wiener Anwalt M. in dessen Kanzlei sei "extrem schlecht gemacht" gewesen: "Als Anwalt muss man sich eine Geschichte zurechtlegen, wie man zu der Frau gekommen ist. Für mich war klar: Wer sich für die Oligarchin eingesetzt hat, steckt in der Sache drin."

Ulm bezeichnet die Kameratechnik des Videos als "miserabel", außerdem habe der "Sicherheitsberater" Julian Thaler, der eigentlich Julian H. heißt, einen großen Fehler begangen. Der Mann mit der weißen Hose tritt nicht nur in dem Video auf, sondern ist auch dabei zu sehen, wie er die versteckten Kameras einrichtet. "Das ist ja besonders unklug", sagt Ulm. "Andernfalls hätte er behaupten können, er sei ebenfalls reingelegt worden."

Keine Reise nötig

Zudem, so Ulm, dürfte die Truppe auf Ibiza Spuren hinterlassen haben: "Wenn die Behörden ermitteln, haben sie ein leichtes Spiel." Der Flug nach Ibiza, die Miete der Airbnb-Villa: "Da gibt es sicher Kreditkartenabrechnungen. Irgendwer muss das Haus bezahlt haben."

Besonders skurril: "Für die Falle braucht man nicht nach Ibiza fliegen. In Wien wäre das viel einfacher und diskreter möglich gewesen. Bei einem Treffen in einem Lokal hätte man auch mitfilmen können - da gibt es aber keine Spuren. Das hätte man auch mit viel weniger Aufwand und Geld machen können."

Google-Suche hätte Ärger erspart

Anwalt M. soll Gudenus gefälschte Belege für die Zahlungsfähigkeit der "Oligarchin" gezeigt haben - sie gab vor, ihm ein Grundstück abkaufen zu wollen. Ulm versteht, dass der Ex-FPÖ-Politiker der vermeintlichen Vertrauensperson Glauben schenkte.

In anderen Punkten sei er aber in der Lage gewesen, die Angaben zu überprüfen: "Gudenus hätte nach 'Julian Thaler' im Internet suchen können - und hätte gemerkt, dass es einen solchen Sicherheitsberater nicht gibt." Und die "Oligarchennichte"? "Das ist ein Wahnsinn, das wäre mit einer Google-Suche in Minuten aufgeklärt gewesen." Die Frau stellte sich als "Aljona Makarowa" vor. Der russische Milliardär Igor Makarow erklärte nach Bekanntwerden der Affäre, er habe keine Nichte.

"Grenze überschritten"

In Medien werden Produktionskosten von Hunderttausenden Euro kolportiert. "Das Video wäre mit dem technischen Aufwand auch um 30.000 Euro möglich", sagt Ulm. "Bei einem Verkaufsinteresse würden anfangs nur die Spesen anfallen. Die Beute wird danach aufgeteilt."

Um dermaßen hohe Kosten anzuhäufen, müssten alle Beteiligten vorab fürstlich entlohnt worden sein. In Osteuropa habe man mit derartigen Operationen Erfahrung - auch wenn das "Kompromat" meist nicht veröffentlicht wird. Und: Seriöse Detektive in Österreich würden solches Material ohnehin niemals produzieren.

Ulm sieht mit der Ibiza-Affäre eine Grenze in Österreich überschritten. "Das haben viele Menschen noch nie gesehen - wie ein Politiker im Ruderleiberl offen redet", sagt der Detektiv. "Da werden noch ganz andere Sachen kommen."

Quelle

https://www.heute.at/politik/news/story/Ibiza-Affaere-Heinz-Christian-Strache-Johann-FPOE-Falle-war-dilettantisch-ausgelegt-4818055


Ibiza-Connection: Die unfassbare, einzigartige, ganze Geschichte 27. Mai 2017

EU-Infothek hat erstmals am 20.5.2019 berichtet. Wenige Tage später enthüllte EU-Infothek als erstes Medium die Drahtzieher, nämlich den Wiener Anwalt Ramin M. und Detektiv Julian H.

Aufgrund des nach den Enthüllungen entstandenen medialen Drucks hat sich einer der ehemaligen Partner, welcher in der Anfangsphase der Produktion des Videos bei diesem teils tätig war, bei OE24TV gemeldet und bestätigt, dass die Berichte auf EU-Infothek, insbesondere die Enthüllung der Mittäter, des Anwaltes und des Detektivs, richtig sind.

Die große Medienresonanz in Österreich und in Deutschland brachte EU-Infothek täglich mehrere tausend Zuschriften, darunter sehr viele interessante Hinweise.

Wie bereits am 24.5.2019 berichtet, hat sich bei EU-Infothek ein Insider gemeldet und die Bekanntgabe weiterer Details versprochen.

Noch während das ZDF-Team bei EU-Infothek zum Interview war und gerade die Kamera einpackte, hat sich eine der wichtigsten Personen der Ibiza Affäre aufgrund unserer Anfrage bei EU-Infothek telefonisch gemeldet.

Es kam dann zu einem - nachträglich eher heiteren - erstmaligen, telefonischen Kontakt und Dialog:

Der Produzenten-Insider: "Was wollen Sie von mir?"

EU-Infothek: "Glaubwürdige Information, dass Sie sich gestern in München mit einem wichtigen Vertreter eines der größten Medienhäuser Deutschlands, welches auch ein Nachrichtenmagazin herausgibt, getroffen haben. Sie forderten 300.000 Euro für weitere Informationen."

Antwort des Insiders: "Richtig."

Das war der Beginn einer wunderbaren Informationskette.

Die offensichtlich ehrliche Reaktion mündete in einem mehrstündigen, persönlichen Gespräch in der Nähe der deutschen Grenze mit den zwei wichtigsten Personen aus dem inneren Kreis der Sicherheitsleute, welche an der Produktion und am Verkauf des Videos maßgeblich beteiligt waren.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte, wie sie die Insider glaubwürdig darstellen:

Bis etwa zum Jahre 2014/15 arbeiteten mehr als ein Dutzend Sicherheitsleute aus Österreich, Deutschland und dem Balkan mit einer gemeinsamen Firma sehr erfolgreich mit internationalen, namhaften Konzernen zusammen. Die Sicherheitsleute lösten Probleme in Zusammenhang mit Zigarettenschmuggel, Korruption bei Auftragsvergaben, etc. und waren dann aber auch in einen großen Skandal in Zusammenhang mit einem weltweit tätigen oberösterreichischen Industrieunternehmen, wo es um Betriebsspionage ging, verwickelt.

Nach Auffliegen des Skandals wurden dem Sicherheitsunternehmen alle Aufträge der namhaften Konzerne entzogen, nach Millionenumsätzen und Einnahmen drohte dann die Pleite.

Einer dieser Partner der Sicherheitsfirma, Herr Sascha W., hat sich Ende Juni 2019 vor dem Kreisgericht Krems wegen Verleumdung u.a. zu verantworten. Zeuge in diesem Verfahren ist der nunmehr bekannte Detektiv Julian H.. In dem großen Strafverfahren in Österreich wurden alle Anklagepunkte gegen den Industriebetrieb und alle anderen Beteiligten eingestellt.

Sascha W. hat als einziger die Nerven verloren und in einer 15-seitigen Lebensbeichte / Selbstanzeige durch RA Mag. Sebastian Lesigang alle Beteiligten und deren Tätigkeit den Behörden "bekannt" gemacht und sich damit "Freunde fürs Leben" geschaffen.

Das Geschäftsmodell

Die harte Kerntruppe der erfahrenen Sicherheitssöldner kam dann in den Jahren 2015/16/17 zu dem Schluss, gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Ramin, im Sicherheitsgeschäft ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln und umzusetzen: Zuerst wird das Problem einer politischen Partei oder eines Konzerns angesprochen, dann wird auf Eigenregie die "Lösung" produziert. Das fertige "Produkt" wird dann der politischen Gruppierung oder Partei oder dem Konzern zum Kauf angeboten.

2017 kamen mehrere glückliche Umstände für die Umsetzung dieser Geschäftsidee der vier Sicherheitsmusketiere zusammen: Ein sehr nahe an H.C. Strache arbeitender Sichermann fühlte sich genötigt, aus eigenen Stücken laufend Rechtsanwalt Ramin Mirfakhrai über die Gepflogenheiten, Äußerungen, Vorlieben, Schwächen und Kontakte seines hochrangigen politischen Chefs zu informieren. Bis ins kleineste Detail erfuhr der Anwalt, ohne dass er dafür bezahlen musste, so ziemlich alles über H.C. Strache und seine nächste Umgebung. Täglich 24 Stunden Tagesreport inklusive.

Der zweite "glücklich machende" Umstand war, dass Strache-Intimus und Freund Mag. Johann Gudenus (Jus-Absolvent der Moskauer Diplomaten Universität, aus adeliger Abstammung) einen Waldbesitz mit Eigenjagd im Krems Tal, ca. 20 km nördlich von Krems, erbte.

Eine attraktive, serbisch stämmige Immobilienmaklerin, welche die Familie Gudenus seit Jahren persönlich kannte, sprach diesen an, ob er ihr den Auftrag zum Verkauf der Latifundien übertragen würde. EU-Infothek berichtete darüber.

Beim Wiener Anwalt entstand ein Informationsknotenpunkt: 24 Stunden Report über H.C. Strache, persönlicher Kontakt zu Gudenus durch Grundstückverkauf.

Der Anwalt und seine Freunde aus der Sicherheitsbranche nutzten die Informationen und Kontaktgeschäfte: Rasch war die Idee geboren, der FPÖ mit den taufrischen Informationen des H.C. Strache (damals Parteiobmann und Abgeordneter, nicht Vizekanzler) in ein allgemein verständliches Dokument / Video zu gießen.

Der Geschäftsplan wurde - wie EU-Infothek bereits ausführlich berichtete - umgesetzt.

Ein aktuell auftauchendes Gerücht, wonach Mag. Johann Gudenus von der angeblichen russischen Oligarchen-Nichte 200.000 Euro als Anzahlung für das Grundstücksgeschäft erhalten hätte, ist schlichtweg ein Gerücht und entspricht nicht den Tatsachen.

Hilfreiche Geheimdienstkontakte

Die Produktion des Videos war für die Sicherheitsprofis relativ leicht und schnell umzusetzen: Ihre professionellen Kontakte aus der laufenden Arbeit zu Geheimdiensten in Österreich und Deutschland ermöglichten es, in Ibiza ein für derartige Lauschangriffe vorbereitetes und komplett verkabeltes, verwanztes Haus zu finden. Aus dem österreichischen Geheimdienst kam die Information über diese einfache und rasche Möglichkeit, den Lauschangriff umzusetzen.

Die Finca in Ibiza war bereits von Geheimdiensten und Finanzpolizei verschiedener Länder des Öfteren für Lauschangriffe, sei es für Geldwäsche, Rauschgifthändler, Observationen, Finanzdelikte etc. von den Behörden eingesetzt worden.

Die österreichischen Sicherheitsleute fanden also ein fertig präpariertes Haus vor und mussten nur kleine Adaptierungen vornehmen. Zur perfekten Vorbereitung der geheimen "Aktion Ibiza" zählte auch die Auswahl von Themen, Personen und Firmen, welche in Ibiza angesprochen werden sollten.

Wie sind die Informationen verwertbar?

Das wichtigste bei dieser Themenauswahl: Es musste sich um Firmen, Personen oder politische Akteure handeln, welche interessiert und bereit sind, für Informationen viel Geld auszugeben oder viel Geld dafür zu bezahlen, dass diese Informationen nicht in der Öffentlichkeit erscheinen.

Die Firma der Sicherheitsleute hatte vor 2017 auch mehrmals für STRABAG in verschiedenen Ländern gearbeitet, so ihre eigenen Angaben. Sie wussten natürlich, dass die STRABAG besonders vom defacto Auftragsmonopol der österreichischen Republik, hier vertreten durch das Verkehrsministerium und deren 100%-ige Tochterfirmen ASFINAG und ÖBB, abhängt.

Es war den Initiatoren des Video-Geschäftsmodelles klar, dass Aussagen des H.C. Strache, dass es in Hinkunft bei einer Machtübernahme durch die FPÖ zu weniger oder gar keinen Aufträgen käme, eine untragbare Situation darstellen würde. Die STRABAG, ein erfolgreicher europäischer Konzern - 26,4 % gehören der Haselsteiner Gruppe, 25,9 % dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska, 14,3 % der UNIQA Gruppe, 13,2 % der Raiffeisen Gruppe, 6,7 % sind firmeneigener Aktienbesitz und 13,5 % Streubesitz - könnte einen Auftragsausfall der Republik Österreich sehr schwer verkraften.

Das Nennen weiterer Firmen und Personen aus dem Forbes Register der Milliardäre war die logische Fortführung dieser konsequent aufgebauten Fragestellung.

Einsatz von Alkohol und anderen Substanzen

Neben viel Alkohol, Red Bull, etc. gab es auch die bekannte Substanz, welche Österreicher den Politikern nicht verzeihen, wenn diese konsumiert wird, ganz im Gegensatz zum Alkoholgenuss, welcher sogar das Image einiger Politiker in der Vergangenheit steigen ließ.

Bei dieser Substanz - so wurde EU-Infothek von den Sicherheitsleuten, welche mit derartigen Themen oft befasst sind, erklärt - gibt es unzählige Qualitätsunterschiede: von light bis pur. Im normalen Verkauf ist die gestreckte "Version light bis mittel" im Umlauf und die Körper, Gehirne und die Psyche der nutzenden Personen ist derartig mindere Qualität gewohnt. Die Sicherheitsleute wussten: Eine hochwertige Qualität, pur, schafft eine ungezähmte Euphorie-Stimmung, Größenwahn, Superman und Batman in einer Person. Ganz gezielt und bewusst wurde diese Substanz den Gästen in der Ibiza-Villa kostenlos gereicht. Das Resultat ist im Video ersichtlich.

Video war auch in politischen Kreisen schon lange bekannt

Als das für die Sicherheitsleute gelungene Werk "Sieben Stunden Aufzeichnungen" fertig war, wurde es in Wien - noch 2017 - zeitnah dem Chef der STRABAG und Vertretern der im Parlament vertretenen Parteien, hier insbesondere den Parteioberen und Werbespezialisten, gezeigt und angeboten: Mit von den Urhebern genannten ca. 380.000 Euro Produktionskosten sollten zwischen 1,5 und 2 Mio. Euro als Kaufpreis für das gesamte Video hereingespielt werden.

2017 haben somit in Österreich politische Kreise, elitäre Kreise um den Wiener Anwalt Ramin und zumindest der STRABAG-Konzern von dem Video gewusst und den Kauf in aller Deutlichkeit abgelehnt. Weder der Konzern noch die politischen Parteien wollten sich mit diesem Video in die Gefahr einer verwerflichen Aktion begeben, schon gar nicht wollte jemand dafür bezahlen.

Motive und stilles Abwarten des richtigen Zeitpunkts

Was allerdings 2017 der Lohn für die Arbeit war: Schulterklopfen und Genugtuung, zumal einer der Urheber des Videos aus einem unserer befreundeten Balkan-Nachbarländer stammt und sich durch die FPÖ und Herrn Strache nicht genügend respektvoll behandelt sah.

Für ihn war die Produktion des Videos nicht nur eine Frage der hohen Verdienste, sondern auch eine Frage der Genugtuung.

Auch in Deutschland war man 2017 nicht erfolgreich.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wussten - aufgrund der immer wiederkehrenden Kontakte zwischen Sicherheitsfirmen und Geheimdiensten - namhafte Geheimdienstleute von diesem Video, möglicherweise hatten sie vom Produktionsort in Ibiza (zumal das Haus sehr bekannt war) bereits eine vollständige Kopie.

Die schulterklopfenden Kenner des Videos empfahlen den Produzenten, es erst einmal einzubunkern, vielleicht braucht man es zu einem späteren Zeitpunkt.

Dieser Zeitpunkt kam im März / April 2019.

Ein neuer Anlauf zum Verkauf des Videos

Die vier Informationshändler mit eigener Content-Produktion waren sich einig: Jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt, die EU-Wahl bringt die große Chance, einen oder mehrere Käufer zu finden. Den österreichischen Vertrieb übernahm Rechtsanwalt Ramin Mirfakhrai. Er scheute sich nicht, höchstpersönlich namhaften Medien in Österreich das Video anzubieten und hohe Summen zu verlangen. Doch er scheiterte in Österreich abermals.

Mehrere Kenner des Videos aus Wien empfahlen dann dringend, den deutschen Markt zu bearbeiten. Der Detektiv Julian  hatte beruflich Kontakt zu mehreren Rechtsanwälten, einer Münchner Kanzlei (Name der Redaktion bekannt) und auch zu einer Rechtsanwaltskanzlei in Berlin, eine in ganz Deutschland sehr bekannte Anwaltskanzlei, welche auch oftmals mit medienrechtlichen Prozessen zu tun hatte.

Schauplatz Berlin

Die Berliner Kanzlei "Johannes Eisenberg, Prof. Dr. Stefan König, Dr. Stefanie Schork" war der mögliche Vertreter des Herrn Julian  Die Informanten behaupten nun glaubwürdig, dass Julian diese Kanzlei ersucht hat, ihn beim Verkauf des Videos an Medien in Deutschland oder an politische Gruppierungen oder Parteien zu unterstützen.

Bereits zu Beginn des Jahres 2019 wurden diese Maßnahmen von Julian eingeleitet, aber erst etwa zwei Monate vor der EU-Wahl kam rasch Bewegung in die Angelegenheit.

Die Anwälte berichteten, einen Interessenten zu haben, es handelt sich um einen Verein, welcher bereit ist, das Video zu kaufen, wenn Medienfachleute es für interessant finden.

Es kam dann in Berlin zu einer Vorführung des gesamten 7-stündigen Videos mit der Preisvorstellung um die 1,5 bis 2 Mio. Euro.

Die Vertreter des Vereins waren nicht bereit, die hohe Summe zu bezahlen, wollten aber das Video unbedingt kaufen. Julian  und der Verein einigten sich dann auf 600.000 Euro.

Julian wollte jedoch dafür nicht das ganze Video, sondern nur sieben ausgewählte Sequenzen freigeben. Diese sieben ausgewählten Teile aus dem Gesamtvideo durften der Verein und die Medien selbst aussuchen und diese wurden dann an den Verein übergeben. Das Gesamtvideo halten die Produzenten unter Verschluss und behaupten, dass niemand - jedenfalls nach ihrem Wissensstand - das gesamte Video zur Verfügung hat. Den Bereich der Geheimdienste und andere Kopierer, welche beim Haus in Ibiza Zugang zu den Videoanlagen hatten, können sie natürlich nicht in ihre Erklärung zu 100 % einschließen.

Das Zentrum für "Politische Schönheit"

Nun wurde ein 18-seitiger Vertrag in der Berliner Kanzlei aufgesetzt und von den Vertretern des Vereins und Julian Hessenthaler für sein Unternehmen unterfertigt. Bei diesem Verein handelt es sich um das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS).

Gestern gegen 17.00 Uhr wurde EU-Infothek ausdrücklich noch von den Informanten bestätigt, dass es sich tatsächlich um diesen Verein handelt. Nun gab es Probleme mit der Zahlungsabwicklung. Die Beteiligten wollten eine möglichst steuerschonende Abwicklung, andererseits offiziell über die eingehenden Gelder verfügen. Zuerst wurde vom Verein eine Lösung über den Ankauf eines alten, aber billigen Gemäldes diskutiert. Das Gemälde sollte dann von einem Gutachter auf 600.000 Euro aufgewertet werden und dieser Kaufpreis sollte an die Verkäufer des Videos fließen.

Nachdem man keinen Gutachter fand, der diese Bestätigung ausstellte, kam man auf die Idee, in Krügerrand-Goldmünzen zu bezahlen. Der Goldschatz wurde tatsächlich übergeben, wobei, wie sich in der Praxis herausstellte, die Umwandlung in Bargeld für die glücklichen Schatzsucher gar nicht so einfach war.

Das politische Interesse, vertreten durch den Verein, kam sehr wahrscheinlich durch einen Anstoß aus Wiener politischen Kreisen, das Video in Deutschland zu vertreiben. Die mediale Verwertung zum bestmöglichen Zeitpunkt vor der EU-Wahl war aus aktueller Sicht und auch aus der Sicht der Informanten eine gesamtheitlich sehr erfolgreiche Aktion.

Der aktuelle Stand und strafrechtliche Konsequenzen

Es wurde EU-Infothek angeboten, dass ein Exklusivinterview mit dem Chef der Sicherheitsfirma in München, Herrn Julian, zeitnah geführt werden könnte. Wir werden sehen.

Die Rechtsanwälte der Videoproduzenten und der wichtigsten Beeinflusser von Wählern sind der Auffassung, so meinen die Insider, dass dies strafrechtlich, mögliche kleinere Datenschutzdelikte ausgenommen, bisher nicht relevant sei.

Wie die Informanten EU-Infothek gegenüber glaubwürdig erklärten und auch durch vorhandene SMS darstellen konnten, gibt es aktuell mehrere andrängende Interessenten, welche aktuell 2 bis 3 Mio. Euro bezahlen wollen.

Die Besitzer des Videos haben der Entschluss gefasst, sich mit derartigen Produktionen nicht mehr zu befassen und wollen alles daransetzen, dass sie in ihren angestammten Bereich mit namhaften Industriekunden zurückkehren. Sie erklärten, dass sie das Video unter keinen Umständen und für kein Geld verkaufen, zumal ihre Anwälte auch darauf hingewiesen haben, dass ein Verkauf des gesamten Videos strafrechtlich sehr wohl bedeutend werden könnte.

Sie haben die Absicht, das Video für alle Zeiten zu vernichten.

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Heute, am 27.5.2019, sind vormittags weitere, brisante Informationen bei EU-Infothek.com eingelangt.

Fortsetzung der Ibiza-Story in einigen Tagen, wir recherchieren weiter!

Zentrum für politische Schönheit

Im deutschen Vereinsregister findet sich kein Eintrag. Es handelt sich um eine Aktivisten-Gruppe von KünstlerInnen rund um Philipp Ruch, Stefan Pelzer und Cesy Leonard. Laut Impressum ist das Zentrum für Politische Schönheit ein "Projekt" von Dr. Philipp Rauch.

Der 1981 in Dresden geborene Gründer des Zentrums ist Philosoph und Aktionskünstler und studierte bei Herfried Münker und Hartmut Böhme politische Philosophie. Promotion in politischer Ideengeschichte: "Ehre und Rache. Eine Gefühlsgeschichte des antiken Rechts."

Philipp Ruch in einem ZEIT-Interview: "Wir sind nur das "Sturmgeschütz des Humanismus". Wir treten an gegen Amnesty International und Pro Asyl, weil wir den Kampf um Menschenrechte kompromissloser führen wollen. Weil wir glauben, dass er nicht mit Hashtags, Lichterketten und Online-Petitionen, sondern nur mit Fiktion und Fantasie zu gewinnen ist."

"Ruch schreckt mit hyperrealistischen Aktionen die Politik auf. Es sind die Mittel des Theaters, mit denen er das politische Berlin erst vorführt und dann zum Handeln zwingt. Für seine ,Handreichung' reicht ihm ein Theatersaal nicht aus: Ruchs Bühne ist ganz Berlin und die Politik inszeniert er gleich dazu. Der gesellschaftliche Konflikt soll nicht nur detonieren, Ruch experimentiert auch mit dessen Lösung." Die Welt

Die Gruppe finanziert sich durch Spenden. Mit 100 Euro Jahresbeitrag kann man zum "Komplizen" werden.

Quelle

https://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-die-unfassbare-einzigartige-ganze-geschichte/


Kronen Zeitung 27. Mai 2019

Studentin enttarnt?

So lief Drehbuch zur Operation Strache in Ibiza

Seit Freitag vor einer Woche will das ganze Land wissen: Wer sind die Hintermänner des Ibiza-Krimis, der den größten Politi-Skandal in der Zweiten Politik auslöste? Die "Krone" kennt nun unglaubliche Details. Es ging in erster Linie um Geld, aber auch persönliche Rache wegen tiefer Abneigung der freiheitlichen Politik. Und so lief das filmreife Drehbuch zur Operation Strache.

Im Jahr 2017 sollen zwei Sicherheitsexperten für Konzerne mit der Spezialität Industriespionage (einer von ihnen mit Geheimdiensthintergrund) zusammen mit dem schon bekannten Detektiv und dem Anwalt aus Wien die Idee zum Gaunerstück entwickelt haben. Der Jurist hatte über Straches Privatleben offenbar intime Detailkenntnisse von einem seiner damaligen Bodyguards. Mit diesen Infos plante das Quartett die raffinierte Videofalle im Stil einer nachrichtendienstlichen Aktion.

Eine Studentin als gut bezahlte Venusfalle
Zuerst wurde der Frauentyp des FPÖ-Chefs gecastet. Die Hauptrolle erhielt eine bosnische Studentin der Agrarwissenschaften. Tagesgage bis zu 7000 Euro. Sie konnte Gudenus mit Detailwissen über Jagd- und Forstwirtschaft derart "einkochen", dass es schließlich zum fatalen Treffen auf der Partyinsel Ibiza kam.

Das Treffen fand in einer ohnehin verwanzten Villa statt, die schon für andere verdeckte Operationen genutzt worden sei. Neben Alkohol hätte es auch andere rauschhaltige Substanzen im hohen Reinheitsgrad, um Strache und Gudenus die Zunge zu lockern, gegeben.

Mit dem brisanten Material, das dem Quartett nach Angaben von Aufdecker Prof. Gert Schmidt (siehe Interview unten) knapp 400.000 Euro gekostet hatte, plante es das große Geschäft. Doch Parteien oder ein großer Baukonzern hätten beim Preis von 1,5 bis zwei Millionen Euro abgewunken, die vier Männer blieben also vorerst auf dem Video sitzen.

Deutscher Verein kaufte Video mit Goldmünzen
Jetzt der Knaller: Im Jahr 2019 kommt ein deutscher Verein mit Konten auf einer Steueroase ins Spiel. Dass sich dahinter das von Aktionskünstlern initiierte "Zentrum für politische Schönheit" verbirgt, wird energisch dementiert. Schlussendlich seien für den Video-Kauf 600.000 Euro in Krügerrand-Goldmünzen, die sich die vier Drahtzieher aufteilten, geflossen. Anwalt Richard Soyer, der den beschuldigten Juristen vertritt, vielsagend zu den neuesten Entwicklungen: "Kein Kommentar."

Sieben Sequenzen des Videos wurden dann an "Spiegel" und "SZ" weitergegeben. Der Polit-Thriller nahm seinen Lauf ...

"Ich wollte die Drahtzieher vor Vorhang holen"
Gert Schmidt gilt als Kämpfer gegen illegales Glücksspiel - und will den Polit-Skandal aufdecken. Mit der "Krone" sprach er über seine Beweggründe.

"Krone": Herr Professor Schmidt, warum haben Sie sich so in den Ibiza-Krimi verbissen?
Was mir von Anfang an fehlte, waren Informationen zu den Hintermännern der Aktion. Die will ich vor den Vorhang in die Öffentlichkeit holen. Ich will nicht, dass eine kleine Gruppe unsere Politik bestimmt.

Was wissen Sie über den mysteriösen weiblichen Lockvogel?
Die Dame spricht vier Sprachen, darunter perfekt Russisch, ist Studentin für Agrarwissenschaften in Bosnien und entspricht dem Frauentyp, der Herrn Strache interessiert. Sie soll pro Tag des Engagements 6000 bis 7000 Euro bezahlt bekommen haben.

Wie lief schließlich der Verkauf des Videos ab?
Über einen Verein, der 600.000 Euro in Goldmünzen bezahlte.

Was wussten die Geheimdienste
Spätestens als das Ibiza-Video mit den entlarvenden Strache-Aussagen im schmutzigen Nationalratswahlkampf 2017 allen Parteien und einem großen Baukonzern - freilich erfolglos - angeboten worden sein soll, dürfte der heimische Staatsschutz Bescheid gewusst haben. In diesem Zusammenhang erscheint auch die vom damaligen Innenminister Herbert Kickl initiierte erste große Operation seiner Amtsführung, die umstrittene Razzia beim polizeilichen Nachrichtendienst BVT, in einem anderen Licht.

Wusste die freiheitliche Partei von den kursierenden fatal-verfänglichen Aufnahmen und wollte im Glauben, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung im Besitz des Videos ist, dieses in die Finger bekommen? Gewisse Aussagen von hochrangigen Sicherheitsexperten lassen auch darauf schließen, dass wohl auch dem deutschen Bundesnachrichtendienst und dem spanischen Geheimdienst zumindest die Existenz der siebenstündigen FPÖ-Demontage bekannt war.

Christoph Budin und Peter Grotter, Kronen Zeitung

Quelle

https://www.krone.at/1929662




§ 120 StGB Mißbrauch von Tonaufnahme- oder Abhörgeräten

StGB - Strafgesetzbuch

(1) Wer ein Tonaufnahmegerät oder ein Abhörgerät benützt, um sich oder einem anderen Unbefugten von einer nicht öffentlichen und nicht zu seiner Kenntnisnahme bestimmten Äußerung eines anderen Kenntnis zu verschaffen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer ohne Einverständnis des Sprechenden die Tonaufnahme einer nicht öffentlichen Äußerung eines anderen einem Dritten, für den sie nicht bestimmt ist, zugänglich macht oder eine solche Aufnahme veröffentlicht.

(2a) Wer eine im Wege einer Telekommunikation übermittelte und nicht für ihn bestimmte Nachricht in der Absicht, sich oder einem anderen Unbefugten vom Inhalt dieser Nachricht Kenntnis zu verschaffen, aufzeichnet, einem anderen Unbefugten zugänglich macht oder veröffentlicht, ist, wenn die Tat nicht nach den vorstehenden Bestimmungen oder nach einer anderen Bestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen zu bestrafen.

(3) Der Täter ist nur mit Ermächtigung des Verletzten zu verfolgen.

§ 123 StGB Auskundschaftung eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses

(1) Wer ein Geschäfts- oder Betriebsgeheimnis mit dem Vorsatz auskundschaftet, es zu verwerten, einem anderen zur Verwertung zu überlassen oder der Öffentlichkeit preiszugeben, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.

(2) Der Täter ist nur auf Verlangen des Verletzten zu verfolgen.


EU-Infothek.com 25.Mai 2019

Ibiza-Connection: Anwalt gesteht!

In den letzten beiden Tagen wurden zahlreiche Hinweise über die Hintergründe, Hintermänner und Motive der Ibiza-Connection an EU-Infothek herangetragen.

Am 21.5.2019 hat EU-Infothek als erstes und einziges Medium enthüllt, dass der Anwalt Ramin  (www.mirfakhrai.at) mit seinem Partner Julian  (https://konsic.com) maßgeblicher Urheber des zwischenzeitlich europaweit bekannten Ibiza Videos sind.

Bis zu diesem Zeitpunkt der Enthüllung durch EU-Infothek hatte nicht einmal Mag. Johann Gudenus, welcher mit dem Anwalt in Kontakt war, wie von EU-Infothek beschrieben, den geringsten Verdacht, dass der Anwalt einer der wichtigsten Drahtzieher dieser Aktion ist.

Voraussetzung für die Enttarnung des Anwaltes war die gleichzeitige Enttarnung der Detektivs Julian Thaler, der mit richtigem Namen Julian H. heißt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird EU-Infothek noch berichten, wie die Recherchen zum Ziel geführt haben.

Zurück zu dem aktuellen Fall: Nachdem alle großen Medien in Österreich und Deutschland dieses Thema zur wichtigen Berichterstattung gemacht haben, wurde damit - und das war durch die Namensnennung der Urheber seitens EU-Infothek durchaus erwünscht - der Druck auf die Initiatoren des Videos derartig massiv, dass es zu den gewünschten Hinweisen aus dem Umfeld des Anwaltes und des Detektivs gekommen ist.

Der Partner von Detektiv H, Herr Sascha Wandl, wurde in einem Exklusivinterview mit Niki Fellner von OE24 TV enthüllt und bestätigte vollinhaltlich die bisherigen Recherchen von EU-Infothek. Bei EU-Infothek meldeten sich in den letzten Stunden mehrere Personen aus dem engsten Umfeld des Rechtsanwaltes und des Herrn "Thaler". Sie berichteten, dass sich der Rechtsanwalt ins Burgenland zurückgezogen hat und Detektiv Hessenthaler sich in Wien aufhält.

Gestern meldet sich bei EU-Infothek eine Person aus dem engsten Umkreis des Anwaltes und des Herrn Hessenthaler und bestätige vorerst inoffiziell, dass die Recherchen von EU-Infothek richtig sind und die Person auch alle Informationen über die Motive und Finanzierung der Ibiza-Aktion kenne und EU-Infothek offenlegen würde. Der Informant behauptete auch, dass er sogar schriftliche Unterlagen über diese Vorgänge besitze. In diesem Gespräch berichtete der Bekannte des Anwaltes und des Detektivs, welche Details er seit vielen Jahren persönlich kennt, auch über Verbindungen als österreichische Polizei- und Geheimdienstspitzel, zumindest eines, wenn nicht von beiden Personen.

Wenn diese Information richtig ist, würden österreichische Geheimdienste schon lange detailliert über das Video informiert sein und es sogar zur Verfügung haben.

Einen weiteren Hinweis gab der Bekannte des Anwalts und Detektivs auf ehemalige Manager eines Baukonzerns, welche in Ungarn tätig waren. Auch diese Spur wird aktuell recherchiert und überprüft.

Der Bekannte der beiden Herren hat dann zwecks persönlicher, geheimer Kontaktaufnahme mit einem der beiden Initiatoren das Gespräch beendet und wollte sich mit Dokumenten und Informationen wieder bei EU-Infothek zurückmelden. Einige Stunden später kam es dann - offensichtlich aufgrund des entstandenen Druckes - zu einem schriftlichen Geständnis des Rechtsanwaltes aus der Singerstraße, abgegeben durch seinen Rechtsvertreter Dr. Richard Soyer.

Auf die Inhalte dieses Geständnisses werden wir zu einem späteren Zeitpunkt eingehen.

Zwischenzeitlich gibt es offensichtlich massive Verhandlungen des Herrn RA Ramin  und des Detektiv Julian  über einen Mittelsmann (Name der Redaktion bekannt) in München, welcher von einem hochrangigen Medienvertreter für das "ganze Geständnis" und die Enthüllung der wahren Motive und Finanzierungsquellen nochmals Geld lukrieren will: Gefordert werden 300.000 Euro.

Der letzte Stand: Offensichtlich kam es zu einer Einigung mit dem Medienmann.
Der Anwalt Ramin Mirfakhrai aus der Singerstraße war auch Vereinsobmann des Boxclubs Backyard.

Zu den besten Freunden des Detektivs He gehörten auch Philipp S., bekannt aus der Selbstanzeige des Herrn Wandl in Zusammenhang mit seinen Spionage-Aktivitäten bei einem namhaften oberösterreichischen Industriebetrieb. Philip S. und sein Bruder sind die Söhne einer bekannten ORF Moderatorin.

Quelle

https://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-anwalt-gesteht/


Kurier 23.05. 2019


Ibiza-Video: Detektivverband distanziert sich von unseriösem "Kollegen"

Laut dem ÖDV handelt es sich bei dem beteiligten "Detektiv" um keinen österreichischen Berufsdetektiv, sprich: Es liegt keine Gewerbeberechtigung vor.

Angesichts der zunehmenden Berichterstattung über eine mutmaßliche Beteiligung eines "Detektivs" an der Produktion des Ibiza Videos rund um Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus, erlaubt sich der Österreichische Detektiv-Verband (ÖDV) folgendes klarzustellen:

"Das Gewerbe der Berufsdetektive ist in Österreich ein reglementiertes Gewerbe mit besonderen Zugangsvoraussetzungen. Das bedeutet einerseits, dass eine fachliche Befähigung und andererseits ein einwandfreier Leumund nachgewiesen werden müssen, um als Berufsdetektiv tätig werden zu können", erklärt Lukas Helmberger vom ÖDV. "Österreichs Berufsdetektive unterwerfen sich zusätzlich zu den gesetzlichen Bestimmungen, jedenfalls sei hier die DSGVO aber auch viele anderen Gesetze genannt, auch berufsethischer Bestimmungen, insbesondere dem sogenannten berechtigten Interesse. Dieses besagt, dass detektivische Maßnahmen nur dann zulässig sind, wenn seitens des Auftraggebers ein berechtigtes Interesse an bestimmten Informationen besteht, meist um einen Schaden abzuwehren. Bei Vorliegen eines berechtigten Interesses des Auftraggebers wird der Detektiv sodann tätig, ohne selbst die rechtswidrige Handlung zu provozieren."

In die Falle gelockt

Und weiter heißt es: "Der Österreichische Detektiv Verband (ÖDV) vertritt die Meinung, dass im Fall des vorliegenden Videos kein berechtigtes Interesse seitens des Auftraggebers vorgelegen sein kann, insbesondere auch deswegen, weil mit der Verwertung der Erkenntnisse über zwei Jahre zugewartet wurde. Darüber hinaus wurden die handelnden Personen hier aktiv in eine Falle gelockt und möglicherweise auch vorsätzlich in einen enthemmten Zustand versetzt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Dies wiederum widerspricht dem Grundsatz, das Fehlverhalten nicht selbst herbeizuführen oder zu begünstigen."

Gegen die Berufsethik

"Mag ein österreichischer Detektiv zwar methodisch jederzeit in der Lage sein, einen solchen Einsatz durchzuführen, erachtet der Österreichische Detektiv Verband das Vorgehen der Produzenten des besagten Videos weder als durch ein berechtigtes Interesse gedeckt noch als im Rahmen der ethischen Grundsätze seriöser Detektive durchgeführt", erklärt Helmberger. "Soweit dem ÖDV bekannt, handelt es sich bei dem beteiligten "Detektiv" um keinen österreichischen Berufsdetektiv, sprich es liegt keine Gewerbeberechtigung vor. Darüber hinaus hegen wir erhebliche Zweifel, dass eine entsprechende Befähigung nachgewiesen werden könnte und es liegen glaubhafte Informationen vor, dass die besondere Zuverlässigkeit aufgrund von Vorstrafen nicht gegeben ist." Nachsatz: "Sollte also der Betreffende an der Produktion des Videos beteiligt gewesen sein, handelte es sich nicht um einen Detektiv sondern um einen Möchtegernschnüffler außerhalb des Gesetzes und jeder Berufsethik."

Quelle

https://kurier.at/politik/inland/ibiza-video-detektivverband-distanziert-sich-vom-unserioesem-kollegen/400503106



Strache Video Ibiza


Ibiza-Connection: Schaltzentrale in Wiener Innenstadt

Redaktion EU-Infothek Dienstag, 21. Mai 2019 

Wie EU-Infothek gestern bereits in einem Kommentar feststellte, ist der mögliche Hintergrund der Ibiza Story nicht nur ein politischer, sondern sehr wahrscheinlich ein wirtschaftlicher.

EUI hat intensiv recherchiert und kann aus verlässlicher Quelle berichten, dass die Kontakte zwischen der Familie Gudenus und den vorgeblichen Interessenten für den Kauf eines Waldgrundstückes der Familie Gudenus durch einen bekannten Wiener Rechtsanwalt geschaffen wurden. Eine (in den Fall in keiner Weise involvierte) Immobilienmaklerin erzählte dem Anwalt von ihrem geschäftlichen Kontakt zur Familie Gudenus.

Der Rechtsanwalt hatte einige Monate nach dieser Erstinformation der Maklerin über den Kontakt mit der Familien Gudenus ersucht, direkt mit der Familie Gudenus über den Verkauf des großen Waldgrundstückes im niederösterreichischen Krems-Tal verhandeln zu können. Der Anwalt erklärte, er habe einen sehr vermögenden Klienten aus Russland, welcher in Österreich zu investieren gedenke.

Am 24.3.2017 kam es zu einem eleganten Dinner im Restaurant "Le Ciel" mit folgenden anwesenden Personen: Johann Gudenus, Tatjana Gudenus, Alyona Makarov und Julian Thaler (sehr wahrscheinlich Fake-Namen) sowie dem Rechtsanwalt. Ebenfalls anwesend war die Maklerin. Der hatte in seiner Kanzlei Johann Gudenus eine Kopie des lettischen Passes der angeblichen Russin gezeigt und erklärte, dass sie die Nichte eines sehr reichen Oligarchen aus Russland sei. Den Deutschen Julian Thaler stellte sie als Münchner Freund und Chef einer Sicherheitsfirma vor. Die junge Dame, welche mit einem Maybach, inklusive Chauffeur und Bodyguards, vor dem Hotel vorfuhr, war - in russischer Sprache - sehr gesprächig. Sie liege im Streit mit ihrem Onkel, habe aber nunmehr ein Vermögen von 350 Mio. Euro und möchte im friedlichen, schönen Österreich Sicherheit und Kultur genießen, Investitionen in Grundstücken, Immobilien und Firmen tätigen, vor allem aber ihre Kinder in österreichische Schulen schicken.

Der Anwalt bestätigte die Aussagen der "Oligarchen-Nichte". Der Rechtsanwalt erklärte den Freund der Russin als seinen langjährigen Freund und Bekannten aus München, so dass aufgrund des Auftretens des bekannten Rechtsanwaltes mit dessen Empfehlung die Familie Gudenus keinen Zweifel an der Seriosität der Interessentin hatte.

Zu einem späteren Zeitpunkt zeigte der Anwalt in seiner Kanzlei als Kapitalnachweis - vor Zeugen - einen Kontoauszug flüchtig in die Runde, mit der Bemerkung "die ersten großen Summen sind schon auf meinem Konto". Gudenus konnte daraus schließen, dass der Anwalt, welcher laut Gesetz zur Prüfung der Herkunft von Geldmitteln verpflichtet ist und bei Verdacht diese auch anzeigen muss, die einwandfreie und saubere Herkunft des Geldes überprüft hat.

Es kam in der Folge zu einer Besichtigung des Waldgrundstückes, wo die russische "Interessentin" sehr sachkundige Fragen über den Bestand des Waldes und der Forst- und Jagdwirtschaft etc. stellte. Nach der Besichtigung des möglichen Kaufobjektes trafen sich der Anwalt, Julian Thaler und Johann Gudenus am 28.4.2017 im "Stadtwirt".

Beim letzten Treffen der Oligarchin mit ihrem Freund Julian und dem Rechtsanwalt schwärmte die attraktive Russin von ihrer Lieblingsinsel Ibiza. Gudenus, welcher - wie Strache auch - immer wieder auf Ibiza geurlaubt hat - kam mit der russischen Gruppe rasch zur Vereinbarung, sich zu einem ausführlichen Lunch oder Dinner in Ibiza zu treffen.

Bis zu diesem Zeitpunkt spielte HC Strache in den Diskussionen nur am Rande eine Rolle und war auch nicht persönlich involviert. Die Vorkommnisse auf Ibiza sind "hinlänglich" dokumentiert.

Zusammenfassend ergibt sich der Eindruck, dass der namhafte Rechtsanwalt (selbstverständlich ist der Name der Redaktion bekannt) mit nahöstlichen Wurzeln entweder auf eigene Initiative oder aber im Auftrage eines seiner sehr bekannten Klienten bzw. Freunde, auch aus der High Society und den Wirtschaftsseiten bekannt, eine Auftragsarbeit erfüllte.

Die detaillierte Aufklärung überlässt EU-Infothek jetzt den Behörden und den großen Medien, auch jenen, die sich bis jetzt als "Enthüller" vorgestellt haben.

Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass die Hintermänner sowohl die aufklärerisch wirkenden Medien als auch die Politik und die Öffentlichkeit hinters Licht geführt haben.

Die Hintermänner sind die wahren Strippenzieher, Politik und Medien waren bis jetzt eher deren hilfreiche Unterstützer ihrer sorgfältig geplanten Aktion. Aus den EU-Infothek vorliegenden belastungsfesten und sicheren Erkenntnissen kann auch geschlossen werden, dass die Ibiza Connection eine technisch einfach durchzuführende Aktion war - die im Internet um hundert Euro erhältlichen Minikameras sehen aus wie ein Nagelkopf in der Wand.

Über eine versteckte Internetverbindung können dann die Übertragungsbilder von allen, die den Zugangscode haben, genüsslich betrachtet werden. Das kann im Nachbarhaus sein, die Auftraggeber können in einem Hotelzimmer oder auf einem Schiff die Show genießen.

Weshalb es fast zwei Jahre dauerte, bis das Video an die Öffentlichkeit kam, ist im Moment nur durch Vermutungen zu erklären. Möglicherweise hat einer der Beteiligten mehr Geld von seinen Auftraggebern verlangt und dann das Video selbst verkaufen wollen. Dafür spricht auch die übertriebene, filmreife Übergabemodalität des USB Sticks an einen Medienvertreter und die angeblichen Verkaufsbemühungen an Jan Böhmermann, welche in den Medien zitiert wurden.

EU-Infothek wird diese Informationen über einen Rechtsanwalt umgehend den Behörden zukommen lassen, selbstverständlich auch die Identität des strippenziehenden Anwaltes. Immerhin besteht nicht nur der dringende Tatverdacht, österreichische gewählte Mandatare in der beschriebenen Art listig übervorteilt zu haben, sondern auch der dringende Verdacht einer großangelegten Geldwäscheaktion, welche auch durch das Verhalten des Rechtsanwaltes dargestellt ist. Johann Gudenus bzw. seine Familienmitglieder erhielten keine Anzahlung und auch keine andere Zahlung aus diesem Geld.

Quelle

https://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-schaltzentrale-in-wiener-innenstadt/

Der Name des Videoproduzenten ist der Detektei Ulm bereits bekannt. 21. Mai 2019

Julian H.  konsic.com München

https://www.eu-infothek.com/ibiza-connection-wien-muenchen/


BAWAG SKANDAL

                           Foto: Martin Ulm/Kurier

GLÜCKSSPIEL SKANDAL



Porträt eines Detektivs in Wien

Was macht ein Detektiv in Wien wirklich? Fragen wir einen erfahrenen Detektiv, der aus seinem reichen Erfahrungsschatz erzählen kann: Martin Ulm. Er hat unter anderem Helmut Elsner observiert und dutzende Ehebrecher überführt. Er arbeitet seit 25 Jahren als Berufsdetektiv, er ist einer von 300 in Österreich. Sein Beruf ist mehr eine Berufung: "Es war schon mein Kindheitswunsch." 1993 begann Ulm in einer Detektei zu arbeiten, nebenbei wurde die Detektivakademie absolviert. Heute betreibt er seine eigene Firma, die Detektei Martin Ulm. Mit im Schnitt fünf Mitarbeitern: "Je nach Auftragslage." Der 48-Jährige hat sich im Jahr 2002 selbstständig gemacht. "Im Büro ist kaum jemand. In der Regel sitze nur ich dort und delegiere", erzählt er von seiner täglichen Arbeit, die sich im Laufe der Jahre stark verändert habe: "Früher waren wir zum Recherchieren öfters draußen. Heute wird 80 Prozent im Büro erledigt."


Wie ein Detektiv recherchiert

Das Internet, so Ulm, habe die Branche revolutioniert: "Was früher oft mühsame Ermittlungsarbeit vor Ort war, findet man jetzt mit einem Mausclick." Ob Hintergrundinfos oder Bilder von Personen: Gerade soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing seien zum Schnüffeln prädestiniert, berichtet er von seinem persönlichen Segen der Web.2.0-Generation. Um Kontakt aufzunehmen, werden aber keine gefakten Profile angelegt: "Es reicht oft, wenn man die Freundes- oder Kontaktlisten der Personen sieht." Weitere Recherchemöglichkeiten seien spezielle Datenbanken, Firmenregister etc. "Es liegt eh alles auf der Straße", meint Ulm, "man muss es nur aufheben".Betriebsspionage, Versicherungsbetrug, Abhörschutz, Personensuche oder Mitarbeiterüberwachung: das Leistungsspektrum der Detektei ist breit gestreut. Ebenso wie die Kunden, die aus Banken, Versicherungen oder Hausverwaltungen kommen. Im privaten Bereich spielt etwa Ehebruch - oder vermeintlicher - eine große Rolle, sagt Ulm. "Alle Klienten haben einen Verdacht." Und der, so der Unternehmer, sei immer auch begründet: "Ich kann mich bis jetzt an keinen Fall erinnern, wo nichts gewesen wäre."


Wie ein Detektiv fündig wird

Erwischt werden die Leute mittels Beobachtungen. "Wir legen uns nicht auf die Lauer, sondern mischen uns unter die Passanten oder fahren mit dem Auto nach." Wie oft man observieren muss, sei unterschiedlich: "Es kann schon beim ersten Mal klappen", berichtet er, "manchmal aber erst beim zweiten oder dritten Versuch". In Absprache mit dem Klienten werden die Beobachtungstage so ausgewählt, dass das Ertappen auf frischer Tat wahrscheinlicher sei.Dokumentiert wird das Vergehen dann via Foto oder Video. "Wenn wir Glück haben, tauschen die Leute schon auf der Straße Zärtlichkeiten aus", sagt Ulm. Das werde dann gefilmt. Normalerweise spielen sich Affären in irgendwelchen Wohnungen ab. Und hier gebe es einen fixen Grundsatz: "Bei der Wohnungstüre ist Schluss." Man verschaffe sich niemals unter einer falschen Identität oder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt, betont er.


Wie der Kontakt abläuft

Bei den Observierungen kommt es zu keiner direkten Konfrontation mit der "Zielperson"; wie man zu beobachtende Personen so nennt. "Vorher würden wir abbrechen", so Ulm, der die Gefahr, dass Detektive als solche erkannt werden, als sehr gering einschätzt: "In meiner Detektei ist das in den letzten Jahren nicht vorgekommen." Sollte sich aber jemand wirklich beobachtet fühlen, sind die weiteren Erfolgsaussichten ziemlich schlecht. "Normalerweise funktioniert das dann nicht mehr."Die "Zielperson" bei einem Seitensprung zu erwischen sei gut, so Ulm, idealer sei es aber, eine "Regelmäßigkeit" festzustellen. Um bei etwaigen Scheidungsfällen bessere Karten zu haben; wenn es um die Schuldfrage geht. Eine gemeinsame Übernachtung wiege hier schwerer als nur ein Quickie in einer Wohnung. Solche Observierungen kosten "im Schnitt zwischen 4.000 und 6.000 Euro", erläutert er. Geschlechtsspezifische Unterschiede gibt es nicht: "Frauen und Männer beauftragen uns gleichermaßen."


Die Grenzen der Legalität

Dass sich Detektive oft im gesetzlichen Graubereich bewegen, verneint Ulm: "Alles was wir machen, ist legal." Die Reputation stehe genauso auf dem Spiel wie die Konzession für das Unternehmen. In Österreich sind die Detekteien unter dem Dach des Detektiv-Verbands versammelt. Illegale Aktionen wie Telefonabhörungen oder das Anbringen von Wanzen seien tabu, beteuert er.Was sehr wohl zum Portfolio gehört, ist Abhörschutz: "Firmen mit innovativen Produkten werden oft ausspioniert." Das Lokalisieren von Wanzen sei ein sehr zeitaufwändiges Prozedere, erklärt er. Einerseits gebe es spezielle Geräte zum Aufspüren, auf der anderen Seite müsste aber beinahe die gesamte Büroeinrichtung - vom Computer bis zum Sessel - auf den Kopf gestellt werden. "Alles wird zerlegt." Wanzen können nicht mehr geortet werden, wenn die Batterie leer ist.


Der Höhepunkt seiner Karriere

In seinen 25 Jahren als Detektiv hat Ulm schon einiges erlebt. Ein Höhepunkt seiner Karriere war im Herbst 2006 die Beobachtung von Helmut Elsner. Im Auftrag des "Kurier" observierte er den Ex-BAWAG-Chef acht Tage lang in einer Villenanlage an der Côte d'Azur. Elsner, so die damalige Behauptung seines Anwalts, musste einen Vernehmungstermin in Wien aus gesundheitlichen Gründen platzen lassen. Ulms Fotos zeigten schließlich, dass der Banker sehr wohl gut zu Fuß war und geschäftliche und private Termine wahrnehmen konnte. Dokumentationen, die auch ausschlaggebend für die Verhaftung waren.Elsner sitzt noch immer hinter Gitter. Eine Art von Genugtuung verspürt der Detektiv bei solchen Aufträgen nicht. Die sind quasi Teil des Jobs. Aber ein angenehmer Teil, gibt er zu. "Wer will nicht acht Tage an der Côte d'Azur verbringen?", wie es im Falle von Elsners Beschattung war, so Ulm, dessen Einsatzgebiet die ganze Welt umfasst: "Bei einer schönen Destination reise ich selbst, sonst übernehmen die Mitarbeiter", grinst er, allerdings: "80 Prozent der Ermittlungsarbeit spielen sich im Inland ab."


Misstrauen bei Krankenstand

Dass "Misstrauen" im Generellen in den letzten Jahren zugenommen hat, glaubt er nicht: "Es ist konstant." Konstant ist auch die Zahl der Mitarbeiterüberwachungen. "In besonders schweren Fällen, wo es um Krankenstände geht", erzählt er. "Leute sagen, dass sie krank sind, gehen aber ins Fitnessstudio oder ins Schwimmbad." Ein klassischer Fall, wo ein Detektiv auf den Plan tritt. "Aber nur, wenn es wirklich Auffälligkeiten sind", so Ulm, denn: "Es wäre zu teuer, jeden Mitarbeiter zu überwachen." Neben Krankenständen geraten auch Außendienstmitarbeiter oft ins Visier von Detektiven: "Manche fahren nämlich nicht einmal von zuhause weg."Es komme immer wieder vor, dass Aufträge verweigert werden. "Fälle wie Lidl oder Deutsche Bundesbahn würde ich persönlich nicht machen", meint er. Tätigkeiten von Angestellten wurden hier bis ins Privatleben seziert. Für Ulm eine Frage der Berufsethik: "Alle einfach unter Generalverdacht stellen, geht nicht." Ein weiters Tabu sind für ihn Tests, wo die Treue von Partnern auf dem Prüfstand steht. "Ein 'Lockvogel' wird hier engagiert, um jemanden zu einem Seitensprung zu verführen", präzisiert Ulm. "Wenn die Leute von selbst untreu werden, ok, aber man muss das nicht provozieren." Es gebe ohnehin eigene Agenturen, die solche "Treuetests" durchführen.


Persönlichkeit eines Detektivs

Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die sich wie ein roter Faden durch die Detektiv-Branche ziehen, kann er keine erkennen; außer vielleicht "geistige Fitness und Neugierde". Überhaupt würden sich in dem Metier sehr unterschiedliche Charaktere tummeln: "Wir haben Kollegen, die vorher studiert haben." Etwa Soziologen oder Medienleute. Eine gute körperliche Konstitution sei keine Voraussetzung für den Beruf, aber ein Vorteil: "Es ist sicher ein harter Job."Der Besitz eines Waffenscheins ist kein Muss, sondern mehr Usus. "In der Regel hat jeder Detektiv eine", sagt Ulm, der seine Waffe nie bei sich trägt: "Die liegt im Safe, außer ich mache Personenschutz." Ein Schutz, der ihn an die Seite von "sehr vielen" Prominenten gebracht hat. Um welche Personen es sich handelte, will er nicht sagen.


Das Ende der Karriere

Wo der Auftrag endet, beginnt schon die Diskretion. Und die ist in der Branche wohl das wichtigste Asset, um erfolgreich zu sein. An den Nagel hängen will er seinen Traumberuf nicht so schnell: "Ich strebe keine Pension an und solange ich tippen und ermitteln kann, werde ich das tun." Vorstellen kann er sich, bis mindestens 80 zu arbeiten. "Ich werde wohl an meinem Schreibtisch sterben."


Was einen guten Detekiv auszeichnet

Reaktionsschnelligkeit, ein gutes Gedächtnis und eine gute Menschenkenntnis sind erfolgsversprechende Voraussetzungen für Berufsdetektive. Berufsdetektive müssen erkennen, wenn jemand lügt, und auch möglichst unauffällig die richtigen Fragen stellen können.Die meisten guten Detektive zeichnen Eigenschaften wie Geduld, unauffälliges Verhalten und ein gutes Gedächtnis aus. Es muss ihnen klar sein, dass langes Warten zum Beruf gehört. Dabei kann fast jeder Detektiv werden: Die Grundausbildung zum Assistenten dauert ein Jahr. Jeder kann unabhängig von seiner Vorbildung in die Branche einsteigen.


Das Berufsbild eines Detektivs

Das Bild, das Film und Fernsehen vom Detektiv zeichnen, hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Von Hochspannung ist kaum die Rede. In Wohnungen einzubrechen, sofort von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wenn es sein muss, auch einmal ordentlich zuzuschlagen, und das alles unter ständiger Hochspannung, ist nur im Kino der Fall.Diese filmischen Szenen sind in Wirklichkeit illegal und stellen eine Notwehrüberschreitung dar. Einen Großteil des Alltags verbringt der Detektiv mit Warten, auch genannt "ereignislose Observation". Dennoch ist der Beruf des Detektivs äußerst abwechslungsreich und vielfältig.


Ausbildung beim Berufseinstieg

Der Einstieg in die Branche erfolgt als Berufsdetektiv-Assistent. Die Ausbildung dazu dauert ein Jahr und ist berufsbegleitend aufgebaut. In fünf Modulen lernen angehende Detektive neben Rechtskunde, Verbrechenspsychologie und Kriminalsoziologie auch kriminaltaktisches Vorgehen, Observationstechniken und den Umgang mit den verschiedenen technischen Hilfsmitteln. In Wochenend-Workshops wird dann das theoretische Wissen in der Praxis erprobt. Der Einstieg in die Ausbildung ist bei jedem Modul möglich. Abgesehen von der österreichischen Rechtskunde ist die Ausbildung europaweit anerkannt.Je nach Bildungsgrad kann dann nach beispielsweise einer einjährigen Praxis für Akademiker eine Berufsbefähigungsprüfung abgelegt werden, mit der man die Zulassung als Berufsdetektiv bekommt. "Unsere Teilnehmer sind bunt gemischt. Für die wenigsten ist es aber die erste Berufswahl" , so Novak. Das liege aber vor allem daran, dass man mindestens 18 Jahre alt sein muss.


Frauen als Detektiv

Frauen sind in diesem Beruf besonders erfolgreich, weil die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit anders ist und sie dadurch am unauffälligsten agieren können. Circa 40 Prozent der Teilnehmer sind weiblich. Anders sieht es bei der Ausbildung zum Personenschützer aus. Diesen Kurs besucht kaum eine Frau. Dabei steigt der Bedarf an Personenschützerinnen kontinuierlich.Neben Berufserfahrung ist auch eine Spezialisierung auf bestimmte Techniken für Berufsdetektive von Vorteil. Derzeit sind knapp 370 Berufsdetektive und 700 Assistenten in Österreich auf Spurensuche, aber kaum jemand mit dem Spezialgebiet Forensik oder Abhörschutz.


Kosten eines Detektivs in Wien

Die Kosten eines Detektivs in Wien setzen sich aus unterschiedlichen Kostenfaktoren zusammen und bemisst sich nach dem Zeitaufwand in Stunden, einem Kilometergeld und den auftragsnotwendigen Spesen. Zu den wichtigsten Komponenten der Kosten eines Detektivs zählen daher ein Honorar pro Stunde, Kilometergeld, Spesen sowie Kosten für den Einsatz von Geräten. Das erste Beratungsgespräch in einer Detektei ist für Sie in der Regel vollkommen kostenlos und unverbindlich. Die Kosten für einen Auftrag lassen sich erst nach Diskussion genauer Informationen abschätzen, da jeder Fall einzigartig ist und eine andere Ermittlungsstrategie erfordert. Die genauen Kosten können daher erst im Verlauf eines persönlichen Gesprächs und mit dem Erhalt aller nötigen Informationen angegeben werden.


Regressforderung wegen Schadenersatz

Dabei ist wichtig zu wissen, dass Sie in vielen Fällen die Detektivkosten von der Person, die Ihnen Schaden zugefügt hat, zurückfordern können. Dies betrifft insbesondere die Untreue des Ehepartners. In diesen Fällen muss der untreue Ehepartner gemeinsam mit dem Ehestörer bzw. der Ehestörerin das Honorar des Detektivs bezahlen, sodass dem Auftraggeber, also dem betrogenen Ehepartner keine Kosten entstehen.


Richtwerte für die Honorare eines Detektivs in Wien


Honorar eines Detektivs

Die Detektivstunde kostet in der Regel zwischen 40 und 70 Euro pro Stunde.

Kilometergeld

Pro gefahrenem Kilometer werden zwischen 0,60 und 1 Euro in Rechnung gestellt.

Sonstige Spesen

Telefonate, Parkscheine, Konsumationen, Fahrkarten, Übernachtungen, Eintrittskarten, und ähnliches werden gesondert verrechnet. Die Kosten für den Einsatz von Geräten, wie z.B. stationären Videoüberwachungsanlagen oder Fahrzeugfernortungsgeräten werden je nach Art des Auftrages, der Dauer des Einsatzes und der Art des Gerätes verrechnet. Zusätzlich können Kosten für Personenschutz entstehen. Als Richtwert für den Stundensatz für Personenschutz gelten 50 bis 100 Euro pro eingesetztem Personenschützer. Externe Computerexperten, die bei der Aufklärung und der Prävention von Informationsabflüssen herangezogen werden, sind von der Art und Umfang des Auftrages abhängig. Adressenermittlungen in Wien aufgrund persönlicher Erhebungen von Berufsdetektiven vor Ort werden mit einem Honorar zwischen 150 und 250 Euro verrechnet.



10 Punkte an denen ich einen guten Detektiv in Wien erkenne

Viele Detektive werben mit Aussagen wie: "Wir bieten Detektivarbeit auf höchstem Niveau und dies in fast allen Bereichen." Es gibt ein vielfältiges Angebot an Detekteien in Wien, und die Werbeversprechen klingen häufig vollmundig.

Natürlich gibt es zahlreiche versierte und gute Detekteien, die jedoch für einen Branchenfremden schwierig zu identifizieren sind. Woran erkennen Sie nun einen guten Detektiv:

1. Erstkontakt

Das Erstgespräch mit dem Detektiv Ihrer Wahl ist kostenlos.

2. Detektivkosten

Ihr Detektiv sollte Sie auf Folgendes hinweisen: Aus dem Titel des Schadenersatzes gemäß § 1295 ABGB kann in vielen Fällen der Ersatz der gesamten Detektivkosten vom Schädiger zurückgefordert werden. Folglich bekommt der Auftraggeber das gesamte Honorar zurückerstattet und es erwachsen ihm keine Kosten.

3. Qualitätssiegel

Achten und bevorzugen Sie nach Möglichkeit eine Detektei die vom TÜV oder einer ähnlichen Überwachungsorganisation nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2000 geprüft und zertifiziert ist. Hier überzeugen sich einmal jährlich neutrale und erfahrene Prüfer des TÜV von der Seriosität und der Leistungsfähigkeit der Detektei und prüfen auch die aktuellen Referenzen dieser Detektei eingehend.

4. Persönlichkeit

Achten Sie darauf, dass es möglich ist die Detektei persönlich zu besuchen. Bei einem solchen Besuch, können Sie sich am besten von der Ausstattung und dem Erscheinungsbild der Detektei und der dort beschäftigten Personen überzeugen. Meist wird dies nur nach Terminvereinbarung möglich sein; eine Sekretärin sollte aber auch ohne Terminvereinbarung zu den üblichen Bürozeiten unter der Anschrift der Detektei für Sie ansprechbar sein. Eine Detektei die nur mit Postfachanschrift wirbt, oder sich mit Ihnen ausschließlich in Cafes treffen will, ist meist nicht seriös und daher kaum zu empfehlen. Gleiches gilt für Detekteien, die Ihre Dienste vom heimischen Wohnzimmertisch aus anbieten.

5. Erreichbarkeit

Selbst wenn kein persönlicher Besuch bei der von Ihnen favorisierten Detektei möglich ist, etwa weil diese kein Büro in Ihrer Nähe unterhält, sollte zumindest eine fachkundige und ausführliche telefonische Beratung zu erhalten sein und die Detektei sollte auch über die Telefonauskunft unter der angegebenen Adresse eingetragen sein. Dies ist ein Beweis für die tatsächliche Existenz der Niederlassung und nicht nur für das Vorhandensein einer Anrufweiterschaltung!

6. Firma

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst keine "Ein-Mann-Detektei" einschalten. Diese verfügen häufig nicht über die logistischen und personellen Möglichkeiten, komplizierte oder größere Aufträge zu bearbeiten. Eine Observation mit nur einem Detektiv funktioniert vielleicht bei Lenßen & Partner im Fernsehen, aber nicht in der Realität! Meist werden von "Ein-Mann-Detekteien" Subunternehmer hinzugezogen, was dazu führt, dass letztlich eine völlig andere Detektei - nämlich die des eingeschalteten Subunternehmers - Ihren Auftrag bearbeitet und nicht die Detektei, der Sie eigentlich das Vertrauen geschenkt haben! Eine professionelle Detektei sollte über fest in dieser Detektei Angestellte Detektive verfügen, die exklusive nur dort tätig sind und dies auch in einem persönlichen Gespräch nachweisen können.

7. Ausbildung

Die Detektive sollten möglichst eine Ausbildung als Detektiv absolviert haben und nicht nur angelernte Kräfte, oder ehemalige Polizeibeamte sein. Nur bei wirklich als Detektiv ausgebildeten Kräften haben Sie die Sicherheit, dass von den an Ihrem Auftrag arbeitenden Detektiven eine fundierte fachbezogene Ausbildung z.B. in Observationstaktik, Ermittlungstaktik, Berichterstellung, Rechtskunde usw. absolviert wurde und Sie mit entsprechenden professionellen Ergebnissen und gerichtsverwertbaren Berichten rechnen können.

8. Schriftlichkeit

Lassen Sie sich einen schriftlichen Vertrag geben. Jeder seriöse Detektiv wird Ihnen den Vertrag auch überlassen, damit Sie sich alles in Ruhe durchlesen können und vielleicht eine Nacht über Ihre Entscheidung nachdenken können, oder sich vor Unterschrift mit einem Anwalt besprechen können. Viele Detekteien haben zwar Detektive vor Ort, aber Niederlassungen nur in größeren Städten, in welchen Publikumsverkehr möglich ist. Dies ist noch nichts Schlechtes. Jedoch sollten Sie darauf achten, dass Ihnen die Kosten der Detektive dann wirklich erst ab Einsatzort und nicht ab irgendeinem "Stützpunkt" o.ä. berechnet werden. Auch sollte Ihnen die Detektei in diesem Fall einen Vertragsentwurf per E-Mail überlassen und Ihnen damit die Gelegenheit geben, den Vertrag - auch gemeinsam mit einem Anwalt - in Ruhe zu prüfen.

9. Honorar

Klare Honorarabsprachen sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Auch eine für beide Seiten verbindliche Höchstummenvereinbarung sollte im Vertrag schriftlich möglich sein, um Sie vor unliebsamen Überraschungen bei der Abrechnung zu schützen. Achten Sie darauf, dass der Auftrag schriftlich so exakt wie möglich formuliert ist, da mündliche Absprachen meist nicht rechtswirksam sind und Nährboden für Streitigkeiten bieten.

10. Referenzen

Viele Detekteien geben schriftliche Referenzen nur in einem persönlichen Gespräch heraus. Das ist nicht ungewöhnlich. Referenzen sind das wertvollste, was eine Detektei, neben den eigenen Mitarbeitern, zu bieten hat! Wenn Sie ein solches Gespräch nutzen, sollten Sie sich in jedem Fall aktuelle und aussagefähige Referenzen zeigen lassen. Eine Detektei die Referenzen auch in einem persönlichen Gespräch nicht vorlegen kann / will, hat meist keine.

Quelle

https://detektivinwien.blogspot.com/2014/08/portrat-eines-detektivs-in-wien.html



Kurier 5.12.2011


In Österreich gibt es knapp 300 offizielle Privatdetektive. Der KURIER hat zwei getroffen. Über ein boomendes Geschäft.

Der wohl abgehalftertste Privatdetektiv der Weltliteratur, Philip Marlowe, würde sich wundern. Nichts in diesem hellen Büro im ersten Wiener Bezirk erinnert an jenes Loch, in dem die Romanfigur ihre Klienten empfängt.

Anstelle des Whiskeyglases steht ein riesiger Bildschirm auf dem Schreibtisch. Und dort, wo bei Marlowe der Verputz von den Wänden bröckelt, hängt bei Lukas Helmberger moderne Kunst.
Helmberger ist Berufsdetektiv und einer von 104 Wienern und knapp 300 Österreichern, die ihr Geld damit verdienen, Eheleute mit dem Gspusi in flagranti zu ertappen; die sich darauf verstehen, Wirtschaftskriminellen das Handwerk zu legen, und die ihre Identitäten wechseln wie andere Leute ihren Facebookstatus. Helmberger ist einer, der mit seinem Umfeld verschmelzen kann und der "mit den Abgründen der Menschen" zu tun hat. "Aber mit dem Klischee des Schnüfflers hat all das nichts gemein", ist er überzeugt. Als Detektiv halte man sich streng an die Buchstaben des Gesetzes. "Es geht darum, mögliche Schäden abzuwenden."
Die Geschäfte laufen gut. Neun Leute arbeiten Vollzeit für den Wiener. 3000 bis 5000 Euro kostet es, den Ehegatten beschatten zu lassen. "Aber nicht, dass Sie glauben, ich hätte nur weibliche Auftraggeber. Mann und Frau stehen sich in puncto Fremdgehen in nichts nach."

Der Wiener erzählt von jenem Fall, als er sprichwörtlich schneller war, als die Polizei erlaubt. Damals, vor fünf Jahren, gelang ihm, was die Beamten der Polizei nicht vermochten: In wenigen Tagen forschte er einen jungen Burschen aus, der für den Tod eines Pensionisten verantwortlich war. "Grundsätzlich ist unser Verhältnis zur Polizei gut. Wir haben auch nur selten Berührungspunkte", sagt Helmberger.
Doch wo verläuft die Grenze zwischen Schnüffelei und sauberer Recherche? "Während Polizisten nur dürfen, was explizit erlaubt ist, dürfen wir auch das, was nicht explizit verboten ist", beschreibt er den Graubereich, den seine Zunft bei Recherchen oft durchschreitet. "Unsere Kunden müssen ein berechtigtes Interesse haben", sagt er. "Wir übernehmen nicht jeden Auftrag."
Martin Ulm sieht das ähnlich. Auch er ist schon lange im Geschäft tätig. Ein Foto will er von sich aber lieber nicht in der Zeitung sehen. "Es gibt Gesetze, an die wir uns zu halten haben - wie jeder andere Bürger auch", sagt Ulm, der auch für Medien schon mehrere Recherchen erledigt hat. "Wir hören keine Leute ab und nehmen keine Aufträge an, wo Recherchen für Erpressungen missbraucht werden könnten. Spionage ist tabu."
Doch genau das ist in Großbritannien geschehen. Journalisten und Detektive ließen sich dort auf eine unheilvolle Allianz ein und hörten Telefone von Vermissten und von Angehörigen gefallener Soldaten ab. "Das ist erstens gegen das Gesetz und zweitens moralisch verwerflich", sagt Helmberger.
Doch wie kommt man als Detektiv anders an Informationen als durch kleine Lügen? "Lügen heißen bei uns Legenden", sagt er freimütig, "und sie sind natürlich Teil unseres Geschäfts." Doch die meisten, sagt Ulm, würden ohnedies weit mehr erzählen, als man sie gefragt hat. Auch ganz ohne illegale Abhörmethoden. "Oft genügt der Blick ins Internet."

Hintergrund: Wie man Privatdetektiv wird

Anforderung Lukas Helmberger ist überzeugt: "Es ist kein Job wie jeder andere." Man müsse flexibel sein und auch an Wochenenden arbeiten. In seiner Kanzlei arbeiten Alt und Jung, Mann und Frau, Studierte und Schulabbrecher. "Wichtig ist, dass man mit seinem Umfeld verschmelzen kann, um unauffällig zu bleiben."
Prüfung Gewerbetreibende müssen eine Prüfung vor einer Kommission ablegen. Seit Längerem bietet der Österreichische Detektiv Verband (ÖDV) eine Ausbildung für Detektivassistenten, Kaufhausdetektive und für Personenschützer an. Die Ausbildung wird auch von der Europäischen Detektiv Akademie (EURODET) anerkannt.

Quelle 

https://kurier.at/politik/detektiv-report-blick-in-die-abgruende/733.816



Pressemitteilung von: Detektei Martin Ulm / PR Agentur: Fochler online-marketing communications e.U.
Dolomitenmann_2010_Sponsor_Wirtschaftsdetektei_Ulm_WienDer Anfang September in den Lienzer Dolomiten stattfindende "Dolomitenmann" zählt nach Meinung von Extremsport-Experten wohl zu den härtesten Sport-Events weltweit.
110 Teams bestehend aus 4 Athleten - einem Bergläufer, einem Paragleiter, einem Kanuten und einem Mountainbiker - kämpfen dabei im Staffelbewerb gegen zerklüftete Berghänge, unberechenbare Wetterbedingungen, halsbrecherische Downhillstrecken und eiskaltes Wildwasser.Der Dolomitenmann 2010Der Wettbewerb wird in eine Profi- und Amateurklasse eingeteilt, wobei es jedem Team freisteht, in der Profiklasse zu starten. Für die Bewerber geht es um Preisgelder und Sachwerte im Gegenwert von 40.000,- €. Aber vielmehr zählt der gemeinsame Wettkampf mit der Weltelite - um Sekunden-Bruchteile und natürlich um Ruhm und Ehre.Der Sponsor: Wirtschaftsdetektei UlmAusdauer und Kampfgeist der Teilnehmer haben den Unternehmer Martin Ulm bewogen das Sponsoring für das Team um Hannes Kloiber zu übernehmen.Das Team der Detektei Ulm: diedetektive.atKloiber Hannes, AUT - Bergläufer
Wansch Bernhard, AUT - Paragleiter
Hornhofer Kevin, AUT - Kanute
Engleitner Martin, AUT - MountainbikerAgentur Martin Ulm - Der Sponsor - Das UnternehmenDie Detektiv-Agentur Martin Ulm ist eine staatlich konzessionierte Detektei die für Privat- und Unternehmenskunden Ermittlungen, Nachforschungen, Beobachtungen, Beweismittel-Sicherung und Berichterstattung in Wien, Österreich und im gesamten EU-Ausland abwickelt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Detektiv Agentur Martin Ulm
Laimgrubengasse 6/10
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Telefon: +431 91 388 74
E-Mail: diedetektive.at


Die Detektiv-Agentur Martin Ulm ist eine staatlich konzessionierte Detektei die für Privat- und Unternehmenskunden Ermittlungen, Nachforschungen, Beobachtungen, Beweismittel-Sicherung und Berichterstattung in Wien, Österreich und im gesamten EU-Ausland abwickelt.

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