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Stand: 17.02.2026
In Österreich wird Kriminalität von Polizei und Justiz laufend erfasst und bekämpft. Insgesamt gilt das Land im internationalen Vergleich als relativ sicher, auch wenn es regionale Unterschiede und zeitweise Anstiege bei bestimmten Delikten gibt. Häufig registriert werden Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Einbrüche, aber auch Internetbetrug nimmt zu. Gewaltverbrechen bleiben im Verhältnis zur Bevölkerung eher selten, werden jedoch sehr ernst genommen. Prävention, Aufklärung und eine enge Zusammenarbeit von Behörden und Bevölkerung sind zentrale Bausteine der österreichischen Sicherheitsstrategie.

Stand: 17.02.2026
In Österreich ist das heimliche Abhören streng geregelt. Polizei und Behörden dürfen Gespräche nur unter engen gesetzlichen Voraussetzungen überwachen, etwa bei schweren Straftaten und mit richterlicher Bewilligung. Private Personen oder Firmen dürfen Sie keinesfalls ohne Ihre Zustimmung abhören – versteckte Wanzen, Spy‑Apps oder heimliche Mitschnitte verletzen Ihr Recht auf Privatsphäre und können strafbar sein. Wenn Sie einen Verdacht haben, dokumentieren Sie Auffälligkeiten, lassen Geräte von Fachleuten prüfen und sichern Sie Beweise. Nutzen Sie starke Passwörter, verschlüsselte Messenger und regelmäßige Software‑Updates. Bei ernstem Verdacht sollten Sie rechtlichen Rat einholen und gegebenenfalls Anzeige erstatten.

In Österreich wird vermehrt über Gewaltvorfälle im öffentlichen und privaten Raum berichtet. Auch wenn das Sicherheitsniveau im internationalen Vergleich weiterhin hoch ist, verunsichern Schlagzeilen viele Menschen. Wichtig ist, aufmerksam zu bleiben, Situationen frühzeitig einzuschätzen und klare Grenzen zu setzen. Meiden Sie riskante Orte, hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und suchen Sie bei Bedrohung schnell Hilfe. Zivilcourage ist wertvoll, sollte aber immer die eigene Sicherheit berücksichtigen.

Schutz beginnt im Alltag: Informieren Sie Vertrauenspersonen über Ihre Wege, nutzen Sie gut beleuchtete Routen und öffentliche Verkehrsmittel, und halten Sie Ihr Handy griffbereit. Selbstverteidigungskurse können helfen, Gefahrensituationen besser zu erkennen und im Ernstfall richtig zu reagieren. Scheuen Sie sich nicht, bei akuter Gefahr den Notruf 133 zu wählen. Wer Gewalt erlebt oder beobachtet, sollte Unterstützung bei Beratungsstellen, Polizei oder Opferschutzeinrichtungen suchen – Hilfe ist in Österreich breit verfügbar.

In Deutschland und Österreich wird seit einigen Jahren ein deutlicher Anstieg von Straftaten mit Messern registriert. In Deutschland verzeichneten mehrere Bundesländer zwischen 2018 und 2023 Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich bei sogenannten Messerangriffen, in manchen Regionen um über 20 %. Auch in Österreich meldeten Polizei und Innenministerium steigende Fallzahlen, insbesondere bei Körperverletzungen und Raubdelikten unter Einsatz von Stichwaffen. Fachleute warnen, dass Messer vor allem im öffentlichen Raum – etwa an Bahnhöfen, in Innenstädten und im Nachtleben – häufiger mitgeführt und eingesetzt werden. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass bessere Erfassung und veränderte Meldepraxis einen Teil des Anstiegs erklären können. Dennoch zeigen die Zahlen, dass Prävention, Aufklärung und konsequente Strafverfolgung immer wichtiger werden, um die Sicherheit im Alltag zu stärken.
Für das Jahr 2025 liegen derzeit noch keine abschließenden bundesweiten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) vor. Da die offizielle Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) für ein Kalenderjahr traditionell erst im Frühjahr des Folgejahres (also etwa im April 2026) veröffentlicht wird, gibt es aktuell nur vorläufige Daten und regionale Berichte.
Hier ist der aktuelle Stand basierend auf den bisher verfügbaren Informationen für 2025:
1. Regionale Trends (Beispiel Hamburg)
Einige Bundesländer haben bereits erste Jahresbilanzen für 2025 gezogen. In Hamburg gab es im Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang:
Messerangriffe (tatsächlicher Einsatz): 261 Fälle (2024 waren es noch 399).
Androhungen mit einem Messer: 538 Fälle (2024: 867). Die Hamburger Polizei führt diesen Rückgang unter anderem auf die neu eingeführten Waffenverbotszonen im öffentlichen Nahverkehr zurück.
2. Bahnhöfe und Züge (Bundespolizei)
Für den Bereich der Bahnhöfe und Züge, der separat von der Bundespolizei erfasst wird, zeigen Vorabberichte für 2025 folgendes Bild:
Es wurden deutschlandweit ca. 980 Messerdelikte im Bereich der Bahn registriert.
Der Leipziger Hauptbahnhof galt dabei 2025 als der gefährlichste Bahnhof Deutschlands in Bezug auf Gewaltdelikte.
3. Vergleichswerte aus dem Vorjahr (2024)
Um die Größenordnung einzuordnen, helfen die Zahlen aus 2024:
Gesamtzahl 2024: Rund 29.000 Messerangriffe bundesweit (davon etwa 12.600 Bedrohungen und 9.900 Körperverletzungen).
Dies entsprach einem Durchschnitt von etwa 80 Fällen pro Tag bzw. einer Tat alle 18 Minuten.

In Österreich werden jährlich mehrere zehntausend Ehen geschieden. Die Scheidungsrate liegt seit Jahren relativ stabil, auch wenn sie regional und je nach Altersgruppe variiert. Besonders häufig sind Trennungen in den ersten Ehejahren, wenn Erwartungen und Alltag aufeinandertreffen. Zu den typischen Ursachen zählen anhaltende Konflikte, Kommunikationsprobleme, Untreue, finanzielle Belastungen sowie unterschiedliche Lebensziele. Auch beruflicher Stress und fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf können Beziehungen stark belasten. Statistiken zeigen zudem, dass Paare mit Kindern zwar oft länger zusammenbleiben, Konflikte aber nicht automatisch geringer sind.

